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Advent

by admin on Juli 24th, 2010

1.)        Advent heißt warten. Warten auf etwas was alle Jahre wiederkommt, warten auf den Punkt an dem vor vielen Jahren die Liebe Gottes in einer besonderen Weise zum Ausdruck kam. Advent ist Warten auf den heiligen Abend, warten auf die Geburt Jesu.

-   Advent heißt auf etwas besseres warten, warten wie es die Leute vor Jesu Geburt taten, warten auf ein Licht das den grauen Alltag erhellt, ein Licht das ausging in die Welt und Frieden, Freude und Genesung brachte.

2.)        Dieses Licht, Jesus Christus, leuchtete bis in den Tod, ja durchbrach sogar die Dunkelheit des Todes und leuchtet immer noch. Warten wir denn auf etwas was schon da ist? Falsch wäre es, nur auf den Geburtstag Jesu zu warten, der sich jedes Jahr wiederholt, ohne daran zu denken das Jesus nicht nur einmal auf die Welt kommen sollte.

3.)        In Bedrückung, unter Vorherrschaft warteten die Leute vor Jesu Geburt auf das Licht der Welt – Jesus Christus. Wodurch sind wir heute bedruckt? Wer herrscht über uns? Ist es die Sünde?

4.)        Uns Christen ist ein anderes Warten angesagt, ein Warten auf die zweite Erscheinung des Lichtes, die zweite Erscheinung Jesu. Doch wird diese Erscheinung wie damals nicht allen zur Freude werden. Können wir mit Freude auf das zweite Kommen Jesu warten? – Nur denen die auf das Licht angstlos und mit Freude warten ist die Himmelstür offen. Es ist Advent. Warten wir?

5.)        Advent ist die Zeit der Vorbereitung. Advent kündigt uns Weihnachten an und lässt uns vieles vorbereiten. Viele Überlegungen werden angestellt um die Krönung des Advents, das Weihnachtsfest, so weit wie möglich vollkommen zu machen.

6.)        Advent ist die Zeit in der man sich aufs Neue der Weihnachtsgeschichte bewusst wird. Dem wahren Christen ist ständig Advent angesagt – Advent im Hinblick auf Jesu zukünftige Erscheinung.

7.)        Wir müssten uns mehr und mehr in seiner Liebe waschen, mehr und mehr vorbereiten. Wir müssen jeder göttlichen Kritik völligen Gehorsam einräumen. Wir müssen uns durch und durch heiligen lassen. Wir müssen uns vorbereiten auf den vierten Advent der Wiederkunft Jesu.

8.)        Wir sollten erst recht als Christen nicht nur die Adventskerzen anzünden, sondern viel mehr unsere Lampen des Herzens putzen. Wir sollten nachsehen ob noch genug Öl da ist, ob es reicht bis zum zweiten Kommen Jesu.

9.)        Erst wenn in unser Herz wahres Licht, wahrer Friede, wahre Freude eingekehrt ist, bekommt Advent den richtigen Sinn. So wird Advent zu einem Erinnerungszeitraum an Jesu Geburt, aber auch zu einer Vorbereitungszeit für den Himmel. Die Welt befindet sich sehr kurz vor dem vierten Advent der Erde, vor dem zweiten Erscheinen Jesu. Es ist Advent. Sind wir bereit?

10.)      Advent ist ein Zeitraum der Freude, die Freude über ein zukünftiges Ereignis – Weihnachten. Mit jeder Kerze mehr, die angezündet wird, steigt die Freude auf Weihnachten. Mit jeder brennenden Kerze rückt Weihnachten näher.

11.)      Ein Christ freut sich auch. Er befindet sich immer im Advent. Er freut sich auf den vierten Advent der Welt. Er freut sich schon auf das Wiederkommen Jesu. Jedes Ereignis in der Welt, das auf den Ernst der Zeit deutet macht ihn froh, wie die Adventskerzen vor Weihnachten.

12.)      Es stimmt uns traurig wenn jemand in der Advents- und Weihnachtszeit im Krankenhaus bleiben muss. Wenn er all die Freuden und Überraschungen nicht miterleben kann. Wir Christen müssen auch traurig sein über jeden Menschen der sich nicht auf das Kommen des Herrn freut, der auch im irdischen Advent traurig bleibt, dessen Herz sich nicht richtig freuen kann, weil er Jesus in seinem Herz noch nicht Weihnachten machen ließ.

13.)      Es fehlt den Menschen in der Adventszeit an wahrer Freude, die im Herzen noch nicht Weihnachten gefeiert haben. Es fehlt denen an Freude die noch im Elend leben, wie die Leute vor Jesu Geburt, die noch keine Vergebung der Sünden kannten. Es sind Leute für die Advent immer nur irdischer Advent bleibt, Leute die ohne Jesus den wahren Sinn des Advents nicht fassen können. Und gerade für diese Menschen ließ Gott Weihnachten werden, ließ Gott seinen einzigen Sohn auf die Erde. Es ist Advent. Freuen wir uns?

14.)      Advent, warten auf den Erlöser, hat heute einen anderen Sinn. Advent ist nicht wie früher in der Zeit des alten Bundes. Nein, Advent ist heute, vor dem zweiten Kommen Jesu, zur Gnadenzeit geworden. Advent ist heute die Zeit in der noch die letzten gerufen werden. Wir stehen so nahe vor dem vierten Advent der Erde. Sind wir uns der Gnade bewusst die Jesus jedem einzelnen heute geben will? Es ist Advent. Nutzen wir die Gnadenzeit?

15.)      Zum Advent gehört, wie zu so vielem Warten, Geduld. Mann muss sich gedulden im Warten auf Weihnachten, trotz den Freuden die man schon empfindet. Man muss in Geduld Tage verleben die nicht so schön sind wie Weihnachten.

16.)      So ist es auch mit dem Christsein. Als Christ hat man Freude und Friede, doch muss man in Geduld auf Jesu Wiederkunft warten. Man muss auch die Tage durchleben, die nicht so schön sind wie bei Jesus. Es ist kein Verzug das Jesus noch nicht kommt, nein es ist Gnade! Gott will dass in dieser Adventszeit der Erde noch möglichst viele zu ihm kommen und dann fröhlich den irdischen Advent feiern können.

17.)      Doch kann man unsere Geduld in den vier Wochen des irdischen Advents nicht mit der Geduld vergleichen, die Jesus für uns aufbringt. Es ist Geduld die in dieser letzten Adventszeit der Erde Gnade vor Recht ergehen lässt. Es ist Advent. Sind wir uns bewusst dass wir Jesu Geduld beanspruchen?

18.)      Advent ist Erinnerungszeit. Erinnerung an die Zeit als es kein Weihnachten gab, an die Zeit wo die Leute nur warteten, Erinnerung an die Zeit als man so sehnsüchtig auf Jesus, den Messias wartete.

19.)      Heute ist Jesus da. Heute ist Jesus Realität. Doch was tut die Menschheit? Sie lehnt den ab auf den sie wartete. Doch die ihn aufnehmen, haben Grund sich an eine schlechtere Zeit zu erinnern, an die Zeit als es in ihren Herzen dunkel war, als das Leben von Angst geprägt war, als sie Jesus noch nicht kannten. Diese Leute können sich gerade in der Adventszeit an den Sinn der Erniedrigung Jesu erinnern. Diese Leute können sich freuen, dass es bei ihnen nicht dunkel geblieben ist, dass Jesus ihnen einen Sinn gegeben hat. Es ist Advent. Erinnern wir uns an Jesu Erlösungswerk?

20.)      Advent ist Besinnungszeit. Der Advent bietet uns Gelegenheiten die wir sonst im Jahr nicht haben. Advent gibt uns Zeit zur Besinnung. Advent bringt Abwechslung in den Alltag und gibt uns Anstoß zum Nachdenken. Advent mit seinen besinnlichen Stunden macht uns deutlich, auf wieviel Fragen wir Menschen keine Antwort finden, auf wie viel Stellen wir versagt haben. Wir stellen fest wie viel sinnloses wir getan haben. Wir haben einfach Zeit unter unser Leben einen Strich zu ziehen und zu berechnen, auszuwiegen ob die Verluste, die Niederlagen oder die Siege, die Triumphe überwiegen.

21.)      Aber schön ist, dass Advent uns hier nicht verzweifeln lässt, dass Advent eine heilsame Botschaft hat – die Botschaft des Heiligen Abends, die Botschaft der Gnade, des Friedens und der Freude. Heute, ja jetzt gilt diese Botschaft wie zu Jesu Geburt: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude,… Heute, jetzt darfst du die Entscheidung treffen. Besinne dich und wähle Freude, Friede, ewiges Leben oder Angst, ewigen Tod. Es ist Advent. Bist du bereit?

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