Der wahre Schatz
Vor einiger Zeit habe ich ein interessantes Zitat zu Ohren bekommen (Auszug aus einer Hochzeitspredigt):
Heute sind bei Jugendlichen gewisse Ausdrucksweisen in. Unter anderem wird heute häufig zueinander „Schatz“ gesagt: „Schatz, ich liebe dich“, „Schatz, gehen wir dorthin“ oder „Du bist ein Schatz“. Doch mir scheint es, dass viele die Bibel gar nicht lesen. Die Bibel sagt nämlich: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ (Mt. 6,19-21)
Danach wurde herzlich gelacht ;-)
Wenn die Bibel selbst die Gemeinde/Kirche/Versammlung in Mat. 13 mit einem Schat im Acker oder auch mit einer Perle vergleicht – und die Gemeinde ist die Braut Christi – sind das durchaus Begriffe, die wir für unsere Frau nutzen können. Wenn die Welt solche Worte missbraucht, sind wir nicht dafür verantwortlich. Was Gottes Wort an anderer Stelle mit dem Schatz meint, darf nicht aus dem Kontext gerissen werden. Genauso gut bezeichne ich meine Bibel als Schatz. Alles, womit ich von Gott beschenkt bin, ist mein Schatz – und dazu gehört auch meine Ehefrau, die Gott selbst mir gab.