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Gib Jesus nicht auf

by admin on August 27th, 2011

Autor: In dem kleinen Dorf war es ganz still. Die Dämmerung brach schnell herein. Im sauberen luftigen Zimmer brannte Licht, über den Tisch gebeugt, saß ein blondgelocktes Mädchen. Lena war allein zu Hause, sie fühlte sich nicht gut. Die Mutter war im Gottesdienst. Swetlana, ihre 16- Jährige Schwester war wieder in der Disco. Paul, der älteste der drei Geschwister, war im Dienst. Sie wartete schon lange darauf, daß er mal zu Hause Urlaub machen würde. Der Vater starb als Paul 15 war. Lena konnte sich kaum noch an ihn erinnern. Am Tisch sitzend machte sie ihre Hausaufgaben. Plötzlich ging die Tür auf und eisiger Wind wehte ins Zimmer. Lena hob den Kopf und konnte ihren Augen kaum trauen. Auf der schwelle stand glücklich lächelnd Paul.

Lena: Paul! Ich freue mich so schrecklich, daß du da bist! Wir haben schon auf dich gewartet!

Paul: Ich freue mich auch dich wiedersehen… Wo ist denn Mama?

Lena: Mama ist im Gottesdienst, aber sie kommt sicher bald. Swetlana ist ausgegangen.

Autor: Paul schaute sich im Zimmer um. Alles war so geblieben wie früher.

Paul: Endlich wieder zu Hause!

Autor: Wieder ging die Tür auf und die Mutter trat ein.

Mutter: Paul! Schön daß du wieder da bist. Ich hoffe doch, daß du länger bleibst. Ich freue mich ja so… Wie war es denn im Dienst? Ach daß erzählst uns beim Abendessen. Gut? Ich decke schnell den Tisch.

Autor: Erst spät abends kam Swetlana nach Hause. Sie grüsste nur kurz, um dann in ihr Zimmer zugehen.

Swetlana: Oh, hallo. Da bist du ja wieder… Na dann unterhaltet euch noch schön. Ich gehe auf mein Zimmer.

Autor: Paul hielt sie auf.

Paul: Warte! Ich habe mit dir noch zu reden. Darf ich auf dein Zimmer kommen?

Autor: Noch lange unterhielten sich die beiden leise im trüben Licht der Lampe. Lena hörte nicht worüber die beiden sprachen. Sie wollte es nicht hören! Noch als Vater lebte bekehrte sich Swetlana zu Jesus. Doch seit seinem tot war sie nicht mehr wiederzuerkennen. Sie ging jetzt einen anderen Weg ohne auf ihre Mutter und ihre Geschwister zu achten. Die Mutter war kränklich geworden und grösstenteils war Swetlana daran schuld. Plötzlich hörte Lena ganz deutlich die Stimme ihrer Schwester.

Swetlana: Du tust mir leid Paul, noch so jung und schon hast du dich als Sklave eingeschrieben. Ich schäme mich Für dich. Dir bleibt kein ordentliches leben und Lena auch nicht.

Paul: Das glaubst du. Aber es ist nicht wahr.

Autor: Paul kam aus dem Zimmer seiner Schwester. Hinter ihm rief ihre Schwester noch.

Swetlana: Wärst du doch überhaupt nicht gekommen! Auch ohne dich gibt es hier genug Heilige!

Autor: Lena schlug die Hände vors Gesicht. Paul tat ihr leid. So weit ging ihre Schwester schon! Paul war herzlich und teilnahmsvoll. Alle mochten ihn. Doch nicht lange war Lena glücklich, denn nach einer kurzen Zeit wurde Paul abgerufen keiner wußte warum. Bitter weinte die Mutter beim Abschied am Bahnsteig.

Mutter: Gott segne dich! Schreib bitte oft. Es ist mir ein Trost deine langen Briefe zu lesen.

Autor: Paul umarmte seine Mutter. Dann verabschiedete er sich von Swetlana und der Nachbarin die mitgekommen war. Schließlich hob er Lena auf seinen Arm und holte aus seiner Tasche einen Zettel und reichte ihn ihr. Sie las:

Lena: Gib Jesus nicht auf.

Autor: Sie schaute ihren Bruder fragend an.

Paul: Diesen Zettel lasse ich dir als Erinnerung da. Ich habe ihn am Tage meiner Bekehrung von Freunden bekommen und habe ihn bisher immer bei mir getragen – bewahre ihn auf! Gib Jesus auch dann nicht auf wenn du Schwierigkeiten begegnest. Er hilft dir über sie hinweg.

Autor: Swetlana stand abseits der Gruppe und lächelte ironisch. Dann unterbrach sie ihn:

Swetlana: Ach wie witzig das doch ist. Schenke ihr doch wenigstens einen Bonbon. Davon wird sie bestimmt mehr Nutzen haben.

Autor: Paul schaute sie nachdenklich an.

Paul: Schade daß ich jetzt wegfahren muß. Du hast noch sehr viel zu lernen im Leben.

Autor: Dann war das Pfeifen des Zuges zu hören und der Zug setzte sich in Bewegung. Waggon glitten langsam vor aber Paul umarmte noch schnell seine Mutter und sprang dann auf das Trittbrett de letzten Waggons. Langsam gingen alle nach Hause. Lena senkte tief ihren Kopf um nicht los zu weinen. Swetlana summte irgendeine Melodie, doch davon wurde alles nur noch schlimmer.

Musik

Autor: Die Zeit ging weiter. Der Mutter ging es immer schlechter. Von Paul kamen oft Briefe und dies war für sie ein Trost. Swetlana wurde immer mehr in die sündige Welt hinein gerissen. In ihrer Familie war sie eine Fremde. Sie ging Lena aus dem Weg und wenn sie mal mit ihr sprach, dann nur um sie auszulachen.

Swetlana: Na, bist du immer noch glücklich mit deinen Jesus? Ich würde schon längst aufgeben und mir ein lustiges Leben leisten.

Lena: Ich bin glücklich! Und ob! Auch wenn du es nicht glaubst.

Autor: Auf solche und auch auf andere harte Probe wurde Lena gestellt. Doch sie hielt durch. Als es wieder einmal so weit war und Swetlana einige Beleidigung gegen Lena ausließ, klopfte es an der Tür. Lena lief hin um zu öffnen. Ein älterer Mann mit einem kleinen Mädchen kamen ins Zimmer.

Mann: Guten Abend. Entschuldigung bitte, dass wir so spät noch kommen, aber könnten wir vielleicht bei euch übernachten? Wir sind schon ganz müde von dem langen Weg.

Mutter: Natürlich dürfen sie bleiben. Fühlen sie sich wohl bei uns.

Autor: Am nächsten Tag wurde das Mädchen krank und Lena überredete sie zu bleiben. Dem Mann gefiel es in diesem Haus, er war erstaunt über die ungewöhnliche Freundlichkeit der kleinen Hausfrau. Abends unterhielt sich der Mann mit Lena und ihrer Mutter über Gott. Der Mann war ungläubig und hatte bisher nur sehr wenig über Gott und seinen Sohn gehört.

Mann: Diese Geschichten sind so wunderbar. Ist es wirklich wahr, daß Jesus allein Sünden vergibt? Das ist doch irgendwie unmöglich, daß er aus dem Grab auferstanden ist.

Mutter: Das habe ich auch geglaubt doch mir ist klar geworden, daß Gott die Macht hat alles Unmögliche möglich zu machen.

Autor: Eine Woche blieben sie und zum Abschied bat der Mann:

Mann: Lena schenke mir bitte den Vers der bei euch auf der Kommode steht. Er ist mir sehr wichtig geworden in der Zeit, die wir bei euch verlebt haben.

Autor: Das Aller teuerste und allerliebste, was sie von ihrem Bruder noch als Erinnerung besaß, war dieser Zettel mit dem Vers: Gib Jesus nicht auf, und nun bat der Mann um diesem Zettel, den sie hütete, der ihr im Glauben half. Doch in ihrer Liebe zu armen Menschen schenkte sie ihn dem Mann.

Lena: Ich schenke es ihnen und ich hoffe Sie lernen Jesus auch kennen. Der Herr Segne sie – vergessen sie uns nicht.

Autor: Der Mann war etwas überrascht, denn sie wußte, von wem Lena diesen Zettel hatte. Sie verabschiedeten sich voneinander und dachten sich nie wieder zu sehen. Es verging ein Jahr nachdem Paul von zu Hause weggegangen war. Swetlana gedachte zu heiraten. Und immer öfter mußte Lena sich Beleidigungen anhören. Swetlana wünschte sich, ihre Schwester würde ausziehen und nie wieder kommen.

Swetlana: Du zerstörst mir mein ganzes Leben. Ich will meine Ruhe haben.

Autor: Das alles mußte Lena sich anhören. Es war schwer. Sie trug es mit Liebe. Sie glaubte fest, daß Swetlana sich auch wieder zu Gott wenden würde. Doch schon bald brach noch ein weiteres Unglück über die Familie ein. Es kamen keine Briefe mehr von Paul. Die Mutter lag die ganze Zeit im Bett. Monat über Monat verging und keine Briefe kamen. Swetlana feierte ihre Hochzeit. Am nächsten Tag starb die Mutter. Mit ihr ging auch Lenas Letzte Freude. Es schien daß der Tod ihrer Mutter das Ende sei. Doch dieser Schlag zerstörte ihren Glauben an den Herrn Jesus nicht. Sie dachte immer an den Vers: Gib Jesus nicht auf. Sie hielt sich mit aller Kraft an dieser Hoffnung fest. Das half ihr fest im Glauben zu bleiben obwohl es ihr sehr schwer ging nach all diesem Verlust.

Musik

Autor: Mit Swetlana zusammenleben konnte sie nicht mehr, denn sie wußte, daß diese sie nicht in Ruhe lassen würde. Die Nachbarin nahm sie auf Lena besuchte Swetlana oft wenn Nikolai, ihr Mann nicht zu Hause war und half in der Hausarbeit. Doch das Verhältnis zwischen ihnen wurde trotz dem nicht besser. Swetlana versuchte oft Lena von ihren Glauben abzubringen.

Swetlana: Lena, wozu braucht du ein solches Leben? Wem bist du überhaupt noch nützlich?

Autor: Doch Lena blieb fest in der Wahrheit.

Lena: Weiß du Swetlana, ich bin glücklich. Du kannst nicht empfinden, was ich empfinde, weil du Jesus nicht persönlich kennst. Er ist mein bester Freund und er macht mich nützlich auch wenn ich es nicht merke. Ich kann mich auf ihn verlassen.

Musik

Autor: 4 Jahre gingen ins Land. Swetlana lebte ihr eigenes Leben. Sie brauchte Lena überhaupt nicht. Von Paul war immer noch nichts zu hören. Lena schrieb in die Abteilung, wo er diente. Es kam die Antwort, er wäre schon länger entlassen worden. Also lebte Paul nicht mehr sonst wäre er bestimmt nach Hause gekommen. Bitter weinte sie über ihn. Sie war verzweifelt. Doch immer wieder schenkte Gott ihr Kraft und Mut. Sie glaubte fest, daß alles sich noch ändern würde.

Lena: Nein, das Leben kann nicht so bleiben. Es kommt die Zeit, wenn meine Gebete erhört werden.

Autor: Monat auf Monat flogen und brachten sehr viele Veränderungen in die Gegend, in der sie wohnten. Aus ihrem kleinen Dörfchen wurde eine kleine Stadt. Es zogen auch einige gläubige Familien in die Nähe und Lena und die Nachbarin waren froh die Gottesdienste besuchen zu können. Eines Tages fuhr Nikolai auf die Geschäftsreise und kam viel später als vorgehabt nach Hause. Erregt erzählte er seiner Frau über die Fahrt zurück.

Nikolai: Nachts war es sehr windig. Ein Schneesturm kam herauf. Ich kam vom Weg ab und lies das Auto stehen um zu Fuß das Nächste Dorf zu erreichen. Doch dann fand ich weder den Weg noch das Auto. Die ganze Nacht irrte ich umher. Morgens wußte ich nicht mehr, wo ich war. Ich fror schrecklich, meine Kleidung war ganz naß. Plötzlich drehte sich alles um mich herum. Ich spürte, daß ich bewußtlos wurde. Als ich wieder zu mir kam, sah ich über mich gebeugt, das Gesicht eines Mannes. Er hatte mich mir seinem Mantel zugedeckt. Seine Augen leuchteten voller Liebe und Güte zu mir.

Autor: Dieser Unbekannte war gerade auf dem Weg zum Bahnhof als er nicht weit von der Straße etwas Dunkles liegen sah. Er ließ den Kutscher anhalten und sprang aus der Pferdekutsche und lief hin um zu sehen, was da lag. Er sah den Mann und beschloß ihn zur nächsten Stadt zu bringen. Der Kutscher wunderte sich über diesen Entschluß, denn der Mann konnte so seinen Zug verpassen und abfahren mußte er noch heute.

Nikolai: Zum Abschied dankte ich ihm, doch er antwortete: „ Danke Gott denn er allein ist es wert. Nein, noch nie bin ich einem solchen Menschen begegnet.

Swetlana: Ach was, es war einfach ein gütiger Mensch.

Autor: Abends wurde bekannt, daß in der Stadt ein Prediger angekommen war, und daß es eine Versammlung geben würde. Lena lud ihre Schwester ein.

Lena: Swetlana, möchtest du nicht mitkommen? Es wird bestimmt schön sein. Bitte.

Swetlana: Ach was. Was soll ich da?

Nikolai: Aber ich möchte hingehen.

Swetlana: Du?! Seit wann interessierst du dich denn für so etwas?

Nikolai: Seit heute. Ich möchte gern hingehen willst du nicht mit mir kommen.

Swetlana: Na gut. Wenn du gehst, dann gehe ich auch. Aber ich hoffe, du bereust es nachher nicht.

Autor: Es waren sehr viele Menschen da. Alle mußten stehen, damit mehr Leute in die beiden Zimmer hineinpaßten um die Predigt zu hören Lena, Swetlana, Nikolai und die Nachbarin kamen als einige von den letzten hin. Lena schaute um sich um. Alles unbekannte Gesichter. Von denen, die früher in dem kleinen Dorf gewohnt hatten, war kaum noch einer da. Aus dem Nachbarzimmer hörte man die Stimme des Predigers Lena sah ihn nicht, doch sie lauschte jedem Wort. Noch nie hatte sie eine solche Predigt gehört. Plötzlich schubste Nikolai Swetlana an.

Nikolai: Du das ist derselbe, von dem ich dir erzählt habe.

Autor: Alle hörten atemlos zu, einige weinten. Es war kein Spottgelächter zu hören. Es schien, Gott selber spreche durch diesen Menschen. Wenn Lena nicht so hingerissen von der Predigt wäre, währe ihr die Stimme des Sprechers bekannt vorgekommen. Nach der Predigt, erzählte er kurz seine Autobiographie um den anderen mit zuteilen, wie der Herr ihn zu sich geführt hatte. Er begann mit den Worten:

Paul: In der Jugend ist es leicht vom Glauben abzukommen. Mit mir ist dies auch passiert. Ich wurde von gläubigen Eltern erzogen und bekehrte mich schon in der Kindheit. Doch als ich im Dienst war, war ich unter allen andern der einzige solche. Immer öfter kamen mir die Gedanken, es wäre umsonst den Spott der anderen zu ertragen. Immer mehr zweifelte ich. Satan versuchte mir einzureden, ich sollte doch Vernunft annehmen, ich würde meine Jugend zerstören. Ich glaubte ihm und gab Jesus auf und fing ein anderes Leben an. Ja Geschwister, ich gab auf, womit ich bisher gelebt habe. Aus Angst vor dem, was passiert war, hörte ich auf Briefe nach Hause zu schreiben. Als ich mit dem Dienst fertig war, fuhr ich mit meinen Freunden weg. Doch das Leben ging weiter… Oft überfiel mich Sehnsucht nach dem, was früher war. Ich wollte zu Gott rufen, beten, wie zum allerletzten Mal. Aber ich erstickte diese Gefühle mit Alkohol. Doch eines, Tages nach vielen Jahren des sündigen Lebens, irrte ich durch die Straßen der Stadt und wußte nicht mehr nach Hause. Irgendjemand hob mich auf und führte mich zu sich nach Hause, legte mich schlafen. Morgens wachte ich auf, schaute mich um und plötzlich… vor mir auf dem Nachtischen sah ich…

Autor: Der Prediger brach ab; Tränen glänzten in seinen Augen. Als er sich wieder gefaßt hatte, sprach er weiter.

Paul: Ich sah den Zettel, den ich am Tage meiner Bekehrung von Freunden bekommen hatte. In diesem Moment kam mir mein ganzes vorheriges Leben in den Sinn, welches mir jetzt bedrohend und anklagend vor die Augen trat. Ich dachte an die Worte mit der verrichteten Kraft, die auf dem Zettel standen. Gib Jesus nicht auf. Ich weiß nicht, was dann war, aber auf mein Gebet und heiße Tränen bekam ich Erlösung. Später erzählte mir der Gastgeber, dass durch diese Worte die ganze Familie zum Glauben gekommen war. Er sagte, dass er oft im Stillen meiner kleinen Schwester dankt, von der er diesen Vers bekommen hat und den er seinerzeit von mir geschenkt bekommen hat. Mit meinen Lieben traf der Mann vor lange Zeit zufällig zusammen und jetzt suchte er 1schon lange Zeit nach ihnen und konnte sie aber nicht finden. Seitdem wohnte ich bei dieser Familie. Mein Glaube wurde gestärkt und ich lernte Jesus noch besser kennen, und ich entschloß mich ihm mein ganzes Leben zu weihen. Schon lange suche ich nach meiner Familie, doch alles umsonst.

Autor: Noch etwas sagte er, doch Lena hörte nicht mehr. Alles drehte sich vor ihren Augen von den so plötzlich auf sie herab gekommenen Gefühlen. Doch dann hörte sie wieder seine Stimme.

Paul: Ich hoffe doch, daß ich sie einmal finde, obwohl schon viele Jahre seitdem vergangen sind, seid ich sie verlassen habe. Ich glaube daß sie mir vergeben werden. Meiner Meinung noch befand sich das kleine Dorf in euerer Gegend…

Autor: Ein Schrei unterbrach ihn. Swetlana, bleich wie der Tod, kam schnell durch die Menschenmenge in das Zimmer, wo Paul sich befand. Nikolai, in Tränen aufgelöst schaute ihr erstaunt nach und die Blicke aller Anwesenden hafteten an ihr. Der Prediger ging ihr schon entgegen als er plötzlich stehen blieb.

Paul: Swetlana!

Swetlana: Paul!

Autor: Lena stand an der Wand und weinte vor Freude. Als Paul sie sah, ging er auf sie zu und umarmte sie. Bis spät in die dunkle Nacht brannte Licht in diesem Hause und viele Menschen bekehrten sich. In die eingetretene Stille sagte plötzlich Nikolai:

Nikolai: Wie schön ist es doch, daß Jesus uns gefunden hat. Oh, wie schrecklich wäre es, wenn man Jesus aufgibt und ihn nie wieder findet.

Sprecher: Diese Geschichte zeigt uns, daß es sich nicht Lohnt, Jesus aufzugeben. Jesus sucht uns dann und er findet uns auch. Gott ist gerecht und lässt uns unseren Weg allein aussuchen, doch die Liebe Gottes verfolgt uns dann allezeit bis wir nachgeben und auf den rechten Weg treten. An Lena können wir uns ein Beispiel nehmen. Sie hielt durch alle Schwierigkeiten durch und blieb Jesus treu. Sie durfte glücklich sein, und ihre Gebete wurden erhört.

From → Gnade

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